Sicherheitsberatung für industrielle Steuerungssysteme

Wir schützen die operative Kontinuität, indem wir Assets, IT/OT-Abhängigkeiten, Netze, Fernzugriff, Härtung, Monitoring und Wiederherstellung als ein Programm betrachten.

ICS-Risiken bewerten

Zwei Welten.
Ein Betrieb.

Cybersicherheit in industriellen Steuerungssystemen schützt nicht nur Daten, sondern auch den sicheren und unterbrechungsfreien Betrieb physischer Prozesse.

Beim Datenaustausch zwischen Unternehmens-IT und OT schaffen Wartungsverbindungen, Fernzugriffe, Lieferantenabhängigkeiten und gemeinsame Infrastrukturen neue Angriffspfade. Eine Schwachstelle auf einer Seite kann auf der anderen zu Produktionsausfall, Dienstunterbrechung oder Prozesssicherheitsrisiken führen.

IT-Ebene

Informations- und Geschäftssysteme

Unternehmensnetze, Benutzersysteme, Geschäftsanwendungen, Rechenzentren, Cloud-Dienste und externe Verbindungen steuern den Informationsfluss.

OT-Ebene

Systeme zur Steuerung physischer Prozesse

SCADA, DCS, PLC, RTU, HMI, Feldgeräte und Engineering-Stationen sichern den kontinuierlichen Betrieb von Produktions- und Verteilprozessen.

  • Betriebskontinuität ist Teil jeder Sicherheitsentscheidung.
  • Jede Änderung wird zuerst auf ihre betriebliche Wirkung geprüft.
  • IT- und OT-Teams arbeiten mit einer gemeinsamen Risikosprache.
  • Der Wirksamkeitsnachweis ist ebenso wichtig wie die Kontrolle selbst.

Von der Leitebene bis ins Feld.
Mehrschichtige Verteidigung.

ICS-Sicherheit darf nicht von einem einzelnen Produkt abhängen. Ergänzende Kontrollen von Transparenz und Zugriff bis zu Netzzonen und Wiederherstellung müssen in einer gemeinsamen Architektur wirken.

Asset- und Topologietransparenz

SCADA, DCS, PLC, RTU, HMI, Engineering-Stationen, Feldgeräte und IT-Verbindungen werden nach Funktion, Protokoll, Version und Kritikalität bewertet.

Sicherheitszonen und Datenflüsse

Übergänge zwischen Unternehmensnetz, DMZ, Leitstelle und Feld werden analysiert und mit minimaler Konnektivität segmentiert.

Identität und Fernzugriff

Zugriffe von Betrieb, Wartung und Lieferanten werden rollenbasiert begrenzt und mit MFA, Aufzeichnung, Zeitlimits und Freigaben nachvollziehbar.

Härtung und Änderungen

Standardkonten, unnötige Dienste und unsichere Einstellungen werden erkannt; Patches und Änderungen berücksichtigen die Produktionswirkung.

Monitoring, Reaktion und Wiederherstellung

OT-gerechtes Logging und Anomalie-Monitoring werden mit Incident Response, Backup, Rollback und Kontinuität verbunden.

Regulatorik und Nachweise

Sektoranforderungen und Kritikalität fließen in Compliance-Plan und Auditnachweise ein.

Logo der türkischen Energiemarktregulierungsbehörde EPDK

Regulierung verfolgen.
Reife steuern.

Der aktuelle EPDK-Ansatz entwickelt ICS-Sicherheit von einmaligen Meldungen zu einem messbaren Modell für Cyberresilienz und Reife weiter.

Die frühere Verordnung zur Informationssicherheit von ICS aus dem Jahr 2017 mit der Nummer 30123 wurde aufgehoben. Maßgeblich sind das aktuelle Kompetenzmodell, sektorspezifische technische Kontrollen und weitere anwendbare Anforderungen.

EPDK-Seite zur sektoralen Informationssicherheit öffnen
  • Mindestkontrollniveau entsprechend der gemeldeten Kritikalität
  • Sektorspezifische technische Kontrollen und Referenztopologien
  • Compliance-Plan, Tätigkeitsnachweise und Fortschrittsmeldungen
  • Vorbereitung auf unabhängige Audits einschließlich Feldkontrollen
  • Mit ISO-27001-Kontrollen verknüpfbare Managementsystemstruktur

Feld- und Architekturaufnahme

Prozesse, Assets, Verbindungen, Fernzugriffe und Abhängigkeiten werden produktionssicher ermittelt.

Risiko- und Kontrollanalyse

Architektur, Betrieb und Anforderungen werden verglichen; Risiken werden nach Betriebswirkung priorisiert.

Sicheres Zieldesign

Ein umsetzbares Zielbild für Segmentierung, Zugriff, Härtung, Monitoring, Backup und Reaktion wird erstellt.

Umsetzung und Validierung

Kontrollen werden in geplanten Wartungsfenstern eingeführt und anhand von Nachweisen und Tests verfolgt.

Ergebnisse schaffen.
Nachweise bewahren.

Am Ende entsteht mehr als eine Empfehlungsliste: eine konkrete Sicherheitsstruktur, die Teams umsetzen und im Audit nachweisen können.

  • IT/OT-Asset- und Abhängigkeitsbild
  • Topologie- und Zonenanalyse
  • ICS-Risiko- und Kontrollbewertung
  • Fernzugriffsmodell
  • Härtungs- und Change-Empfehlungen
  • Monitoring- und Reaktionsanforderungen
  • Compliance-Lücken
  • Resilienz-Roadmap

Häufig gestellte
Fragen.

Ist ICS-Sicherheit dasselbe wie klassische IT-Sicherheit?

Nein. Prozesssicherheit, hohe Verfügbarkeit, Echtzeitbetrieb, lange Lebenszyklen und Wartungszwänge erfordern andere Entscheidungen.

Gelten dieselben Kontrollen für alle Energieunternehmen?

Nein. Mindestanforderungen unterscheiden sich nach Kritikalität, Sektormodell und Regulierung.

Kann eine Analyse die Produktion stören?

Passive Verfahren, Wartungsfenster, Freigaben und Rückfallpläne minimieren das Betriebsrisiko.

Reicht eine vollständige Trennung von OT und IT?

Nein. Segmentierung muss mit Identität, Fernzugriff, Härtung, Monitoring, Reaktion, Backup und Lieferantenmanagement zusammenspielen.

ICS-SicherheitLassen Sie uns Ihren Bedarf besprechen.

Wir betrachten Umfang und Ziele gemeinsam und definieren das passende Arbeitsmodell für Ihr Unternehmen.